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WLAN-Begriffe erklärt - Von Access Point bis HubAccess Point:Stellt als zentraler Funkknoten anderen Computern mit WLAN-Hardware eine drahtlose Netzwerkanbindung zur Verfügung, in Kombination mit einem Router auch den Zugang zum Internet. DHCP:Gerade in größeren Netzwerken ist die Verwaltung der IP-Adressen eine mühselige Aufgabe. Ist eine Adresse doppelt vergeben, gibt es massive Probleme. Um dies zu verhindern, können IP-Adressen auch automatisch vergeben werden: Das "Dynamic Host Configuration Protocol" (DHCP) wählt freie Adressen aus und weist sie den angeschlossenen PC zu. Unter Windows wird DHCP im Fenster TCP/IP-Eigenschaften aktiviert. DNS-Server:Die Server des Domain Name Systems übersetzen Adressen wie www.t-online.de in IP-Adressen, in diesem Fall http://62.153.159.88. Ohne diese Übersetzungshilfe gehen die Anfragen im Browser ins virtuelle Nirvana. Bei der Einwahl ins Internet werden die IP-Adressen der zuständigen DNS-Server automatisch an Windows übermittelt, normalerweise muss in den TCP/IP-Eigenschaften kein DNS-Server angegeben werden - die Einstellung "DNS deaktivieren" sollte beibehalten werden. Viele Internet-Router zum Anschluss eines Heimnetzwerkes verlangen allerdings die manuelle Eingabe eines DNS-Servers, zum Beispiel 194.25.2.129 für den T-Online-DNS. Hub / Switch:Sollen mehr als zwei PC miteinander vernetzt werden, wird ein zentraler Verteiler benötigt. Diese Funktion übernimmt entweder ein Hub oder ein Switch. Hubs sind in der Anschaffung etwas günstiger, haben aber den Nachteil, dass alle Datenpakete an alle angeschlossenen Geräte gesendet werden. Dadurch entsteht unnötiger Verkehr. Ein Switch hingegen stellt eine direkte Verbindung zwischen Sender und Empfänger der Daten her. Sollen in einem Netzwerk öfter große Datenmengen von einem PC zu einem anderen übertragen werden, ist ein Switch zu bevorzugen. In kleinen Netzten, in den nur gespielt oder gesurft wird, ist ein Hub völlig ausreichend. IEEE:Unter dem Dach des "Institute of Electrical and Electronic Engineers" schließen sich Hersteller zu Arbeitsgruppen zusammen, die Vorschläge zur Standardisierung elektronischer Geräte erarbeiten. Vergleichbar mit dem deutschen VDE. IEEE 802.11:Der WLAN-Standard "IEEE-802.11" wurde 1997 festgelegt und schafft einheitliche Rahmenbedingungen für die Datenübertragung via Funk. So wird sichergestellt, dass Produkte verschiedener Hersteller problemlos miteinander funktionieren, wenn sie dem Standard entsprechen. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung werden Reichweite, Übertragungsgeschwindigkeit, sowie die Sicherheit ständig verbessert - dementsprechend wird auch der WLAN-Standard angepasst, die jeweilige Ausbaustufe ist durch zusätzliche Buchstaben (z.B. 802.11/g) erkennbar. IP-Adresse:Das Internet Protocol regelt den Datenverkehr. Damit Internet und Heimnetzwerke funktionieren, muss jeder angeschlossene Rechner - egal ob Server oder Heim-PC - eine weltweit einmalige IP-Adresse haben. Diese besteht immer aus vier Zahlenblöcken. Speziell für Heimnetzwerke sind IP-Adressen von 192.168.0.0 bis 192.168.255.255 reserviert. Unterschieden wird zwischen festen und dynamischen IP-Adressen. Während Server über feste Adressen verfügen, weisen Internet-Provider wie T-Online den Kunden dynamische IP-Adressen zu, die bei jeder Einwahl wechseln. Ipconfig:Die IP-Adresse des eigenen Rechners kann im DOS-Fenster durch die Eingabe des Befehls "ipconfig" festgestellt werden. LAN:Als "Local Area Network" wird ein lokal begrenztes Netzwerk bezeichnet, zum Beispiel das Firmen- oder Heimnetz. MAC-Adresse:
Jede Netzwerkkarte - egal ob für Funk oder Kabelbetrieb- hat mit dem "Media Access Code" eine weltweit eindeutige Hardware-Adresse, die vom Hersteller fest in die Hardware einprogrammiert wird. Ping:Mit dem "Ping"-Befehl kann festgestellt werden, ob ein Rechner im Netzwerk erreichbar ist. Dazu muss im DOS-Fenster beispielsweise der Befehl: ping 192.168.1.1 eingegeben werden. Darauf erfolgt die Ausgabe: Zeitüberschreitung der Anfrage (PC ist nicht erreichbar) oder Antwort von 192.168.1.1 (PC ist erreichbar) Das ganze funktioniert auch, wenn überprüft werden soll, ob die Verbindung zum Internet funktioniert: ping www.t-online.de Router / NAT:Router leiten die Anfragen der ans Netzwerk angeschlossenen PC ans Internet weiter. Diese Anfragen enthalten die jeweiligen, im Heimnetz vergebenen IP-Adressen als Absender. Diese müssen in die aktuell vom Provider vergebene dynamische IP-Adresse übersetzt werden. Der Router merkt sich, welche Anfrage von welchem Rechner im Heimnetz gestellt wurden und leitet an dieses die aus dem Internet erhaltenen Antworten (Webseiten, Downloads usw.) weiter - dieser Vorgang wird als "Network Adress Translation" bezeichnet. SSID, ESSID:Jeder Access Point bietet die Möglichkeit, dem Funknetz mit dem "Extended Service Set Identifier" einen Namen zuzuweisen. Der Zugang zum WLAN ist nur möglich, wenn die SSID bekannt ist. Access Point senden ihre SSID regelmäßig aus, diese wird dann bei den Clients in einer Liste angezeigt. Wird der SSID-Broadcast am Access Point abgeschaltet, wird Hackern der Zugang erschwert, denn das Funknetz wird nicht in der Auswahlliste angezeigt. Standard-Gateway:Legt im Betriebssystem fest, welcher Server oder Hardware-Router standardmäßig die Anfragen ins Internet weiterleitet. Subnetzmaske:Anhand der Subnetzmaske und der IP-Adressen weiß der Computer, welche anderen Computer sich in seinem Subnetz befinden. Anfragen an Computer, die sich in einem anderen Subnetz befinden, werden über den als Gateway definierten PC oder Router weitergeleitet. TCP/IP:Der grundlegende Übertragungsstandard oder die "Sprache" mit der sich Computer im Internet und in Heimnetzwerken verständigen, ist das "Transmission Control Protocol/ Internet Protocol", abgekürzt als TCP/IP. Twisted-Pair-Kabel / CAT 5-Kabel:Für den Aufbau eines Heimnetzes werden Twisted-Pair-Kabel der Kategorie 5 benötigt, zu erkennen am Aufdruck Cat5. Diese Kabel haben auf beiden Seiten RJ45-Stecker mit identischer Belegung. Ausnahme: Cross-Connect-Kabel zur direkten Verbindung zweier PC, mit spiegelbildlicher Belegung der Stecker. WAN:Ein "Wide Area Network" verknüpft Computer-Netzwerke über längere Strecken, zum Beispiel die verschiedenen Niederlassungen einer Firma. Auch das Internet ist ein WAN. WEP:
WEP (Wired Equivalent Privacy) schützt den Netzwerkverkehr durch Verschlüsselung mit bis zu 256-Bit. Standardmäßig ist bei WLAN-Hardware die Verschlüsselung nicht aktiviert. Zum Einrichten eines Netzwerkes ist das zunächst ganz praktisch. Steht die Verbindung zwischen den WLAN-Geräten, sollte die WEP-Verschlüsselung jedoch umgehend aktiviert werden. Allerdings kursiert mittlerweile ein kleines Programm im Internet, mit dem sich WEP einfach knacken lässt. Daher sollten Sie diese Verschlüsselung nur einsetzen, wenn Ihre Hardware nichts anderes zulässt. WEP-Key (Schlüssel):Der WEP-Key ist praktisch das Passwort zum Funknetz. Hacker können aus dem Datenverkehr einzelne Bestandteile des Sicherheitsschlüssels auslesen. Nach und nach setzt sich so das Passwort zusammen - es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis ein Einbruch erfolggreich ist. Je höher die Verschlüsselung, desto länger dauert das Auslesen des Keys. Gerade wer sensible Dateien auf seinen Netzwerkrechnern verarbeitet, sollte mindesten 128-Bit-Verschlüsselung nutzen und den WEP-Schlüssel regelmäßig auswechseln. WLAN:"Wireless-Local Area Network" wird als Abkürzung für ein Funknetz nach IEEE 802.11-Standard verwendet. WPA (WI-FI Protected Access):Mit dem Standard "WI-FI Protected Access" wird die Funknetz-Sicherheit deutlich verbessert. WPA erzeugt und verteilt die für eine Verschlüsselung des Datenstroms notwendigen Schlüssel automatisch und verfügt über eine verbesserte Anmeldeprozedur. Alle Geräte die mit dem WI-FI-Logo zertifiziert sind, sollen per Software-Update auf den neuen Standard umgerüstet werden können. WPA2 gilt derzeit noch als unknackbar, wird aber nicht von jedem Gerät unterstützt.
Mögliche Gründe für WLAN-VerbindungsproblemeNachbar funkt auf dem selben KanalMonatelang funktionierte Ihr WLAN ohne Probleme, doch seit einigen Tagen zickt es herum? Vielleicht hat einer Ihrer Nachbarn ein neues Funknetzwerk aufgebaut, das auf dem selben Kanal wie das Ihrige funkt. Ist dies der Fall, stören sich die Netzwerke gegenseitig, und eine Verbindung wird zum Geduldsspiel. Mit einigen Programmen wie dem umstrittenen Netstumbler lassen sich die Kanäle in der Umgebung überprüfen. Bei Bedarf können Sie in der Router-Oberfläche einen neuen Kanal einstellen. Meiden Sie die Standard-Kanäle 6 und 11. Unterschiedliche WPA-VerschlüsselungVom Notebook keinen Zugriff auf den PC im Büro, obwohl die Verbindungsqualität sehr gut und bei beiden die WPA-Verschlüsselung aktiviert ist? Eventuell liegt der Fehler in der unterschiedlichen WPA-Verschlüsselung. Geräte können nur miteinander kommunizieren wenn der gleiche der drei WPA-Typen eingestellt ist: WPA-PSK mit TKIP, WPA-PSK mit AES oder WPA2-PSK. Wichtig: Nicht jedes Gerät kann mit allen Verschlüsselungsmethoden umgehen. Näheres steht in der Bedienungsanleitung. Steuerungsprogramme behaken sichJedem WLAN-Adapter wird eine eigene Steuerungs-Software beigelegt. Die Installation Derselben ist an sich nichts Verwerfliches - nur sollte nicht parallel der entsprechende Windows-Dienst zur Konfiguration drahtloser Verbindungen gestartet sein. Diese beiden Programme blockieren sich gegenseitig. Da hilft nur: Entweder die Software des Adapters deinstallieren oder den Windows-Dienst über Start | Systemsteuerung | Verwaltung | Dienste | Konfigurationsfreie drahtlose Verbindung zu beenden. Gleichzeitig sollte der Autostarttyp auf Manuell geändert werden. Doch zeigt die Erfahrung: Die Treiber-Software der WLAN-Karte ist meist überflüssig. Der Windows-Dienst reicht. Falscher DNS-ServerEin DNS-Server übersetzt die kryptischen IP-Adressen von Webseiten (bspw. 62.153.159.92) in gut merkbare Namen wie t-online.de um. Dazu muss die Adresse des DNS-Server Ihres Providers in der Verwaltungs-Software des Routers eingetragen sein. Die Adresse können Sie den Unterlagen Ihres Providers entnehmen. Der Haken an diesem Problem: Ist die Adresse des DNS-Servers falsch, lässt sich eine Internetverbindung trotz bestehender WLAN-Verbindung nicht aufbauen. WLAN-Karte "schläft"Wenn sich keine Verbindung mit dem Netzwerk herstellen lässt, ist eventuell der WLAN-Adapter in Ihrem PC oder Notebook bloß deaktiviert. Möglicherweise wurde bei den Energieoptionen für das Gerät eine falsche Einstellung gewählt, und Windows wird erlaubt das Gerät auszuschalten, also schlafen zu legen. Dies überprüfen Sie unter Windows XP über Start | Systemsteuerung | System | Hardware | Geräte-Manager und dort in den Eigenschaften (per Rechtsklick) des WLAN-Adapters. Springen Sie in den Reiter Energieverwaltung und entfernen Sie gegebenenfalls das Häkchen vor Computer darf Gerät ausschalten, um Energie zu sparen. Schlechte PositionAuch die falsche Wahl des Router-Standorts beeinflusst die Stabilität der WLAN-Verbindung. Auf keinen Fall sollten Sie den Router unter einem Tisch, in Schrank oder Regal anbringen - oder in Nähe anderer Elektro-Geräte wie DECT-Telefone. Am besten positionieren Sie den kleinen Kasten direkt unter der Zimmerdecke. Firmware veraltetFirmware ist salopp gesagt, das Betriebssystem ihres Routers. Hersteller veröffentlichen in meist unregelmäßigen Abständen dafür auch Updates, die einerseits neue Funktionen bereitstellen oder auch Fehler beheben. Sehen Sie auf der Internet-Seite des Router-Herstellers nach, ob eine neue Version für Ihr Gerät vorhanden ist. Die Firmware-Installation wird im Geräte-Handbuch beschrieben. Noch mehr Leistung kitzeln alternative Firmware-Updates aus Ihrem Router. Doch dies sollten nur sehr erfahrene Nutzer durchführen, da Sie dabei das Gerät unter Umständen beschädigen können. WLAN ausgeschaltetIhr Notebook oder der Desktop-PC lassen sich nach einem Neustart nicht mehr mit dem Drahtlos-Netzwerk verbinden? Dafür kann es eine ganz simple Lösung geben: Eventuell ist bloß das WLAN-Modul deaktiviert. An Notebook-Gehäusen gibt es dafür einen Schalter - der durchaus unbewusst betätigt werden kann. In anderen Fällen ist das entsprechende Modul in der Windows-Systemsteuerung deaktiviert. Einfach mal manuell verbindenIm rechten unteren Bereich ist nach einem Neustart nur das Symbol für eine fehlende WLAN-Verbindung zu sehen? Der Router ist angeschaltet und funktioniert auch? Dann versuchen Sie doch mal auf die Schnelle, ob sich manuell eine Verbindung über das XP-Tool herstellen lässt. Mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Tray-Leiste klicken, Verbindungen anzeigen lassen und dann hier mit dem gewünschten Netzwerk erneut verbinden. Das hilft, wenn sich benachbarte WLAN gegenseitig überlagern. Schneller, weiter, sicherer Für Einsteiger und PC-Laien, die sich nicht lange mit den technischen Details einer WLAN- Verbindung beschäftigen möchten, empfiehlt sich das Allround-Paket WLAN Expansion. Ein Assistent führt Schritt für Schritt durch die Installation. Nach der Auswahl des verfügbaren WLAN-Netzes und der Eingabe des Kennworts für die Verschlüsselung kann das Funken beginnen. Die Statusanzeige zeigt stets, wie stark die Sende- und Empfangsleistung ist. Der beste Platz für die Antenne Fazit: Die einfache Konfiguration, die Reichweiten- und Geschwindigkeitstests und die Hotspot-Datenbank machen WLAN Expansion zum Allround-Werkzeug rund um das Funknetz. |