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Venture Capital International

Das Angebot – alles auf einer CD-ROM

 

Auf der von mir angebotenen CD-ROM sind alle nationalen, Internationalen Beteiligungsgesellschaften bzw. Venture-Capital-Gesellschaften aufgeführt.  

 

  Weiterhin ein komplettes Recherche – und Anwendungsprogramm, das nach Grundbegriffen angeordnet ist, so daß Sie problemlos nach der Höhe des Kapitalbedarfes und je nach Branchenuntergliederung alle Ihre Suchbegriffe eingeben können, um die passende Beteiligungsgesellschaft zu finden.  

Falls Sie tatsächlich keine Gesellschaft finden sollten, die sich an Ihrem Unternehmen beteiligen möchte, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns.

Im nachfolgenden möchten wir Ihnen anhand von Recherchen der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" Nr. 7 vom 11.2.1999 einen Auszug über bereits getätigte Investitionen geben, die von den ,Venture-Capital-Gesellschaften durchgeführt wurden, die auf dieser CD_ROM  vorhanden sind.  

Bestellen für € 460,00

 

Ein Info- und Rechercheprogramm für Unternehmer und Berater – die optimale Finanzierungshilfe für den Mittelstand mit allen Beteiligungsgesellschaften weltweit im Überblick auf CD-ROM  !

 

Inhalt:

Venture Capital

Was ist Beteiligungskapital?

Was ist Beteiligungskapital nicht?

Welche Beteiligungsformen gibt es?

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit einer Beteiligungskapital?  

Was bedeutet Managementunterstützung?  

Beteiligungskapital eine Partnerschaft auf Zeit?

Wie finden Sie die für Sie "richtige" Beteiligungsgesellschaft?  

Was ist bei einer Kontaktaufnahme zu beachten?

Was sollten Sie vermeiden?

Neue mittelständische Strukturen !

Der Neue Markt bringt neue Chancen

Großes Potential im deutschen Markt  

Dienstleistungsangebot zur Erlangung von Krediten/Fördermittel/Risikokapital!

Der Milliardenmarkt internationalen Kapitals.  


I.         Hansen`s Newsletter

II.       Hansen`s Geschäftsideen

III.     Bankfähige Geschäftskonzept

IV.     MUSTERGLIEDERUNG  - GESCHÄFTSPLAN 

 

VENTURE CAPITAL  

 

  Die Beschäftigung mit der Frage der Eigenkapitalausstattung stellt für jeden Unternehmer einen wichtigen Entscheidungsbereich dar. So unterschiedlich auch die Auffassungen im Einzelfall und je nach Branche über die angemessene Höhe des erforderlichen Eigenkapitals sein können, so unbestritten ist die grundsätzliche Bedeutung des Eigenkapitals für die Dynamik und das Wachstum von Unternehmen. Nicht zuletzt sollte auch die Relevanz der Eigenkapitalbasis als Puffer in schwierigen Phasen gesehen werden.

 

Abgesehen vom Gang an die Börse, was für Unternehmernehmen aber häufig nur ein Fernziel sein kann, ist die Eigenkapitalbeschaffung über Beteiligungsgesellschaften der naheliegende und oft einzige Weg, sofern nicht beabsichtigt ist, das Unternehmen durch Aufnahme industrieller Partner ganz oder mehrheitlich abzugeben, Der vorliegende Leitfaden soll Vorstellungen über Beteiligungskapital (bzw. Venture Capital) vermitteln und Hinweise geben ' die es erleichtern, Kontakt mit Kapitalbeteiligungs‑ bzw, Venture-Capital-Gesellschaften aufzunehmen. Der Leitfaden will Fragen beantworten, die sich Unternehmen zu diesem Thema immer wieder stellen.

   

Was ist Beteiligungskapital?

  Der deutsche Begriff "Beteiligungskapital" hat sich aus dem Begriff "Venture Capital“ der aus dem angelsächsischen Sprachraum stammt, entwickelt und bezeichnet die langfristige Eigen kapitalbeteiligung an Unternehmen durch spezialisierte Beteiligungs gesellschaften, verbunden mit der Beratung und Unterstützung der Unternehmen über die reine Finanzierung hinaus.

  Im Rahmen einer engeren Begriffsauslegung wird Venture Capital vielfach mit reiner Gründungs‑ oder Hightech-Finanzierung gleichgesetzt. Dies ist insofern nicht richtig, als Venture Capital klassischerweise die Finanzierung der gesamten Bandbreite, angefangen von Existenzgründungen bis hin zur Begleitung etablierter Unternehmen, und somit das gesamte Spektrum unternehmerischer Finanzierungsanlässe abdeckt.

  Keinesfalls beschränkt sich Venture Capital nur auf High-Tech‑Vorhaben. Im folgenden wird von Beteiligungskapital als dem Oberbegriff des angelsächsischen "Venture Capital“ gesprochen.

Was ist Beteiligungskapital nicht?

  Ø     Beteiligungskapital ist nicht mit Kreditmitteln zu verwechseln!

Ø     Beteiligungskapital ist Eigenkapital.

Ø     Beteiligungskapital ist kein Spekulationsvorhaben!

Ø     Beteiligungskapital ist in der Regel nicht der Notanker in Krisensituationen!

Ø     Beteiligungskapital sollte nicht als "Allheilmittel" missverstanden werden!

  Welche Vorhaben unterstützen Beteiligungsgesellschaften?

  Beteiligungsgesellschaften stellen Eigenkapital für das gesamte Spektrum unternehmerischer Finanzierungs erfordernisse zur Verfügung, wie z.B. für

  die Ausreifung und Umsetzung einer innovativen Idee in verwertbare Resultate (bis hin zum Prototyp), auf deren Basis ein Geschäftskonzept erstellt wird (Seed-Finanzierung),

  die Gründungsphase, d.h., das betreffende Unternehmen befindet sich im Aufbau oder ist erst seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet (Start-up-Finanzierung),

  die Erweiterung von Produktions kapazitäten, die Produkt‑ Diversifikation oder Erschließung neuer Märkte (Expansionsfinanzierung), die Finanzierung von Turn-around-Situationen, die Finanzierung von Unternehmensübernahmen, die Vorbereitung des Börsengangs, vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote (Bridge-Finanzierung), die Durchführung von Management-Buyout/Management-Buyin, d.h. einer Unternehmensübernahme durch das vorhandene (MBO) oder ein externes Management (MBI), z.B. im Zuge von Nachfolgeregelungen in mittelständischen Unternehmen.

 

Welche Beteiligungsformen gibt es?

  Der klassische Weg ist der Eintritt einer Beteiligungsgesellschaft als Mitgesell schafter durch Übernahme von Kommandit-, GmbH‑Anteilen oder Aktien nichtbörsennotierter Gesellschaften. Dies kann durch die Beteiligung an Gründungsfinanzierungen bzw. bei bestehenden Unternehmen durch Kauf von Gesellschafteranteilen oder Eintritt im Rahmen einer Kapitalerhöhung erfolgen. Einzelheiten der Zusammenarbeit werden im Gesellschaftsvertrag geregelt, sofern es sich um ein bestehendes Unternehmen handelt, erfolgt die Unternehmens Wertermittlung in der Regel durch das in Theorie und Praxis anerkannte Ertragswertverfahren, d.h. in Abhängigkeit von der nachhaltigen Ertragskraft des Unternehmens.

  Häufig ist im deutschen Markt auch die Kapitalzufuhr in Form von stillen Einlagen oder ähnlichen Instrumenten anzutreffen. Die für den festumrissenen Zeitraum zur Verfügung gestellten Mittel der Beteiligungsgesellschaft erlangen durch Rangrücktrift Eigenkapitalcharakter.

   

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit einer Beteiligungskapital?

  Unternehmer machen sich oft Sorgen über den Verlust von Entscheidungsfreiheit und/ oder Kontrolle im eigenen Unternehmen durch den Eintritt einer Beteiligungsgesellschaft.

  Die überwiegende Mehrheit der Beteiligungsgesellschaften strebt in der Regel nur Minderheitsbeteiligungen an, was typisch ist für Finanzinvestoren, die keinen unternehmerischen Einfluß suchen. Somit bleibt der Handlungsspielraum des "aktiven" Unternehmers gewahrt. Selbstverständlich erwartet eine Beteiligungsgesellschaft wie es in einer guten Partnerschaft üblich ist ‑ eine turnusmäßige Berichterstattung zur Entwicklung des Unternehmens. Art und Umfang der Zusammenarbeit (Informations‑/ Mitwirkungsrechte) werden zwischen den "Alt‑Gesellschaftern" und der hinzutretenden Beteiligungs gesellschaft besprochen und festgelegt. Besteht ein Gremium (Beirat bzw. Aufsichtsrat), arbeiten Vertreter der Beteiligungsgesellschaft hierin regelmäßig mit.

 

Was bedeutet Managementunterstützung?

  Wie bereits dargestellt, wollen Beteiligungsgesellschaften über geschäftliche Entwicklungen aktuell informiert sein und wollen im Prinzip auch in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung eingebunden werden. Im Rahmen dieser Integration können Beteiligungsgesellschaften wertvolle Beratungs‑ und Unterstützungsleistungen bieten. Jeder Unternehmer muß entscheiden, in welchem Umfang er hiervon Gebrauch machen möchte. Das Spektrum der Unterstützung kann grundsätzlich die gesamte Bandbreite unternehmerischer Tätigkeit umfassen, z.B. die Bereiche Strategie, Planung, Finanzierung, Personal, ggf. auch Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb.

  Hierbei steht zum einen das Know‑how der Mitarbeiter "der" Beteiligungs gesellschaft zur Verfügung, zum anderen verfügen Beteiligungsgesellschaften vielfach über ein Netzwerk von Kontakten, z.B. zu Unternehmensberatern, Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Unternehmern, Branchenexperten etc.  

 

  Beteiligungskapital eine Partnerschaft auf Zeit?

  Die Partnerschaft mit einer Beteiligungsgesellschaft ist vom Grundsatz her auf einen gewissen Zeithorizont ausgelegt und stellt auf die Begleitung bestimmter Entwicklungszyklen eines Unternehmens ab.

  Es ist daher vom Grundsatz her empfehlenswert, bereits im Vorfeld Überlegungen zu einem möglichen späteren Ausscheiden der Beteiligungs gesellschaft anzustellen. Einmal gibt es die Möglichkeit für die Mitgesellschafter, die von der Beteiligungsgesellschaft gehaltenen Anteile teilweise oder ganz zu erwerben. Dies setzt eine erfolgreiche geschäftliche Unternehmensentwicklung voraus, damit entsprechende Mittel zum Beteiligungserwerb zur Verfügung stehen. Im Einzelfall kann es auch ‑ dies natürlich nur im Einvernehmen mit dem Unternehmer ‑ zur Abgabe von Anteilen an einen industriellen Investor bzw. ein Branchenunternehmen (ggf. zur Erschließung möglicher Synergien) kommen. Die aus Sicht aller Beteiligten sicherlich nächstliegende Variante stellt die Börseneinführung des Unternehmens (das sog. Going public) dar.

   

Wie finden Sie die für Sie "richtige" Beteiligungsgesellschaft?

  Am internationalen Beteiligungsmarkt sind etwa 27.300 Venture-Capital- bzw. Kapitalbeteiligungsgesellschaften offiziell aktiv.

  Sie unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf ihre geschäftspolitische Ausrichtung, die bevorzugten Investmentschwerpunkte nach Finanzierungsphasen und Branchen sowie ggf. vorhandenen geographischen Präferenzen bei der Auswahl von Beteiligungsunternehmen. Auch haben die Gesellschaften unterschiedliche betragsmäßige Ober‑ oder Untergrenzen für Beteiligungen festgelegt.  


Eine erste Vorauswahl von Beteiligungsgesellschaften, die für Ihr Unternehmen möglicherweise in Frage kommen, können Sie anhand der in meiner CD‑ROM dargestellten Profile der Gesellschaften treffen.

 

Scheuen Sie sich nicht unverbindlich Kontakt ‑ zu diesen Gesellschaften aufzunehmen und erste Informationen zu Ihrem Anliegen einzuholen, oder Sie lassen uns Belange für Sie regeln.

 

Was ist bei einer Kontaktaufnahme zu beachten ?

  Nach der Auswahl von Beteiligungsgesellschaften ist die Kontaktaufnahme der zweite Schritt. Sie kann entweder telefonisch oder schriftlich erfolgen. dient dazu Ihr Unternehmen bzw. Finanzierungsvorhaben kurz und prägnant vorzustellen und zu klären, ob seitens der Beteiligungsgesellschaft grundsätzliches Interesse besteht. Den Ausgangspunkt bildet üblicherweise (neben der Analyse der letzten Jahresabschlusses, sofern es sich um ein etabliertes und kein Gründungsvorhaben handelt) die Darstellung des Unternehmens , anhand eines sog. Businessplans.

 

Dieser beinhaltet folgende Informationen:

 

Ø      Unternehmensbeschreibung

Ø      (Produktpalette, Marketing, Vertrieb),

Ø      Markt‑ / Wettbewerbssituation,

Ø      Information zum Management / zur Organisationsstruktur,

Ø      finanzwirtschaftliche Eckdaten des Unternehmens

 

 

Je nach Grad der Übereinstimmung vertiefen und konkretisieren sich die Gespräche und schließt sich, eine Feinprüfung, ggf. unter Einschaltung externer Berater oder Experten, an.

 

Sicherlich spielt eine Reihe unterschiedlicher Faktoren eine Rolle, ob eine Beteiligungsanfrage zum Ziel führt. Es gibt also keine Erfolgsgarantie.

 

Was sollten Sie vermeiden:

  Noch den vorstehenden Anregungen zum Schluß einige Bemerkungen dazu was Sie als Unternehmer im Umgang mit Beteiligungsgesellschaften vermeiden sollten:

 

Den Versand von Rundschreiben an sämtliche Beteiligungsgesellschaften. Vielmehr sollten Sie anhand der Profile der Beteiligungsgesellschaften auswählen, die von ihrem Investmentfokus her für Ihr Unternehmen in Betracht kommen.'

 

Kapitalbeiteiligungs- bzw. Venture-Capital-Gesellschaften verstehen sich nicht als "Notarzte". Stellen Sie Überlegungen zum Eigenmittelbedarf Ihres Unternehmens rechtzeitig an, und verstehen Sie die Aufnahme eines externen Kapitalpartners nicht als Rettung aus der Not.

 

Sie sollten sich nicht um die Partnerschaft mit einer Beteiligungsgesellschaft bemühen, wenn Sie darin lediglich ein notwendiges Übel sehen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Bereitschaft eine echte Partnerschaft eingehen zu wollen.

 

Starten Sie die Kontaktaufnahme nicht unvorbereitet, damit in der Darstellung Ihre unternehmerische Qualifikation und die Güte Ihres Unternehmens nicht zu "bescheiden" erscheinen.

 

 

„Venture Capital“ 

Der Milliardenmarkt internationalen Kapitals.

  Marktforschung mit dem Gaumen" nennt es Heiner Kamps. Vier‑ bis fünfmal die Woche besorgt sich Deutschlands größter Backfilialist sein täglich Brot bei der Konkurrenz. "Ich muß wissen, was sie zu bieten haben. Bodenständigkeit und Marktnähe, gepaart mit amerikanischen Management-Methoden haben den Bäckerrmeister und Betriebswirt weit gebracht. Anfang 1998 ging er mit seiner Kamps AG an an die Börse

  Seitdem hat sich der Wert der anfangs von vielen belächelten Brötchenaktie vervierfacht. Sieben Bäckereiketten hat Kamps allein im vergangenen Jahr gekauft. 600 Millionen Mark Umsatz will der Brotverkäufer in diesem Jahr erreichen, 2001 soll die Milliardengrenze übersprungen sein.

Mittelständler Kamps ist nur eines von zahllosen Beispielen: Megafusionen wie Daimler‑Chrysler beherrschen zwar die Schlagzeilen, aber es sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die sich neu formieren und den Strukturwandel der deutschen Wirtschaft vorantreiben.

 

96 Prozent der Unternehmens übernahmen in Europa hatten 1998 ein Volumen unter 250 Millionen Dollar (220 Millionen €), ermittelte das Marktforschungsinstitut Securities Data. Auch in Deutschland machten im vergangenen Jahr mehr als 95 Prozent der aufgekauften Unternehmen weniger als eine Milliarde Mark (511 Millionen €) Umsatz. 82 Prozent der übernommenen Betriebe hatten sogar ein Geschäftsvolumen unter 100 Millionen Mark (51 Millionen €).

    Neue mittelständische Strukturen

Technischer Fortschritt, schärfere Konkurrenz im zusammenwachsenden Europa, zunehmende Konzentration der Abnehmer und Nachfolgeprobleme heizen die Fusionswelle im Mittelstand an. In rund 7000 Mittelbetrieben mit mehr als 50 Millionen Mark (25,6 Millionen €) steht noch Schätzung der IKB Deutsche Industriebank in den kommenden sieben Jahren ein schwieriger Generationswechsel an.

  Gleichzeitig entstehen neue mittelständische Strukturen durch den Umbau der Großen. Konzerne setzen auf Kerngeschäfte und trennen sich von Randbereichen. Jüngstes Beispiel: Die Metallgesellschaft will im Zuge der Fusion mit dem Bochumer Anlagebauer GEA die Sparten Metallhandel und Gebäudetechnik  mit einem Umsatz: rund fünf Milliarden €) abstoßen. Siemens plant innerhalb von zwei Jahren den Verkauf von Geschäftszweigen mit einem Umsatz von 8,7 Milliarden € (17 Milliarden Mark). Und von rund 250.Unternehmen mit 8,2 Milliarden € (16 Milliarden Mark) Umsatz will sich die Metro, Europas größter Einzelhändler, trennen. Bis zu 100 neue mittelständische Unternehmen könnten nach Schätzung der IKB Deutsche Industriebank allein aus dem Desinvestment des Handelsriesen entstehen.

 

Treibende Kraft solcher Spinoffs sind immer häufiger Beteiligungsgesellschaften, vor allem angelsächsischer Herkunft. "Wir hinken hinter Großbritannien 10 und hinter den USA sogar 20 Jahre her“ sagt Anthony Tulloch, Partner und Mitgründer der Frankfurter Sozietät Knopf, Tulloch.

Der Grund: Jahrelang dominierten deutsche Kapitalbeteiligungsgesellschaften den Markt, die mit Geldern aus Banken und Versicherungen gespeist werden.

  Noch 1996 kamen 59 Prozent des Wagniskapitals von deutschen Banken. Die deutschen Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die zwar mittlerweile mehr als acht Milliarden Mark in Unternehmen investiert haben, unterstützen vor allem Betriebe in den klassischen Branchen: Maschinenbau, Papier- und Elektroindustrie. Nicht einmal 20 Prozent ihres Kapitals haben sie für Restrukturierungen mit Verkaufen an die Manager des Unternehmens (Management-Buyout, MBO) oder an externe Führungskräfte (Management-Burin, MBI) ausgegeben.

  Doch jetzt "explodiert" der Markt, beobachtet Tulloch. Und fast jede Woche entdeckt Thomas Schlytter-Henrichsen, Vorstand der Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Alpha, neue Konkurrenten: "Erst kamen die Briten, jetzt folgen die Amerikaner."

  Deren Heimmärkte sind gesättigt, deshalb suchen die Fonds, die zumeist Pensionsgelder verwalten, nun in Europa nach lukrativ zu wertenden Unternehmensanteilen. Einen "extremen Anlagedruck" bei den Amerikanern beobachtet IKB‑Direktor Stefan Rensinghoff, Direktor bei der IKB Deutsche Industriebank. So stießen im vergangenen Jahr große Gesellschaften wie Alchemy Partners, Allied Capital, Barclays Private Equity und Granville Private Equity auf den deutschen Markt vor. Und etablierte wie CVC, 3i, Schröders oder Apax, die ihre Kamps‑Beteiligung an der Börse bereits zu Geld gemacht hat, stockten ihre Investitionen hierzulande kräftig auf. Allein Carlyle sammelte in den vergangenen zwei Jahren gut eine Milliarde € (zwei Milliarden Mark) für Investitionen in Europa ein. Die Konkurrenten CVC und Doughty Hanson lockten gar mehr als drei Milliarden € (sechs Milliarden Mark) an. Mehr als 120 Kapitalbeteiligungsgesellschaften tummeln sich mittlerweile in Deutschland.

 

Der Neue Markt bringt neue Chancen !

  Ein typisches Beispiel: 1997 kaufte eine Investorengruppe um Schröder Ventures die Dentalsparte von Siemens. Beschlossene Sache ist die Aufspaltung der Gesellschaft, die jetzt als Sirono Denfol Systems (Umsatz 1997/98: 413,1 Millionen €) firmiert. Die Produktionsfirma, die Geräte für Zahnarztpraxen und ‑kliniken herstellt, soll im ersten Quartot 2000 an die Börse gehen. Und auch der Handelszweig soll durch Zukäufe mittelfristig börsenreif werden.

  Vor allem der erfolgreiche Neue Markt, das Börsensegment für Wachstumswerte, weckt die Phantasien der Amerikaner, "Die lang ersehnte Ausstiegsmöglichkeit ist endlich da“ jubelt Max Burger-Calderon Gründungspartner der Münchener Beteiligungsgesellschaft Apax.

  Mit dem neuen Börsensegment, das der US‑Börse Nasdaq nachempfunden ist, sei der Markt für Unternehmen "endgültig amerikanisiert".

  Mit dem Neuen Markt können Investoren nicht nur ihre Gewinne realisieren, sondern Mittelständler auch Expansionen mit Aktien des eigenen Unternehmens finanzieren. Mit dieser Währung macht nicht nur Kamps seine Geschäfte, auch das Bad Nauheimer EDV‑Beratungsunternehmen Heyde finanzierte so seine Zukäufe.

  In zahlreichen mittelständisch geprägten Branchen erwarten Fachleute in den kommenden Jahren erhebliche Restrukturierungen ‑ Möbelindustrie, Brauereien, Mineralwasserhersteller sind nur einige der Beispiele. So gibt es in der Zeitarbeitsbranche in Deutschland immer noch 2900 Unternehmen, Mitte Januar hat die niederländische Randstad die Kölner Time Power übernommen ‑ein erstes Signal für eine Konzentrationswelle. Aber auch der neuformierte Marktführer bringt es in Deutschland lediglich auf acht Prozent Marktanteil.

"Bei der Restrukturierung kleinerer und mittlerer Unternehmen hat Deutschland einen enormen Nachholbedarf", meint Frank Müller, Leiter des Investmentbankings bei Schröders in Frankfurt.

Denn jahrzehntelang dachten Familienunternehmer geradezu dynastisch, "Sie wollten ihre Firma in jedem Fall an die nächste Generation weitergeben“ meint Ernst Freiherr von Freyberg, Geschäftsführer von Freyberg Close Brothers.

  Aber jetzt fehlt in vielen Betrieben der Unternehmernachwuchs", Nährboden für die Geschäfte der Beteiligungs gesellschaften. Wir Springen ein", Sagt Apax‑Partner Burger‑Calderon. Die Münchner, deren Vorläufe in den USA gegründet wurde, haben sich auf die Beteiligung an Familienunternehmen spezialisiert. Für die Alteigentümer ist der Verkauf in dieser Form attraktiv, da sie mit kleinen Paketen am Unternehmen beteiligt bleiben können.

 

Großes Potential im deutschen Markt

  Der deutsche Markt für solche Unternehmensverkäufe hat sich seit 1994 mehr als verdreifacht. Rund 30 Prozent machen dabei die Verkäufe von Familienunternehmen an Führungskräfte aus. In 60 Prozent der MBOs haben sich vor allem Großunternehmen von Randbereichen getrennt.

Dennoch bleibt enormes Entwicklungspotential: "Der deutsche Markt steckt noch in den Kinderschuhen“ meint IKB Direktor Rensinghoff. In Europa wurden 1997 Unternehmensverkäufe im Wert von 27,4 Milliarden € (53,7 Milliarden Mark) von Beteiligungsgesellschaften abgewickelt, lediglich 3,4 Milliarden € (6,6 Milliarden Mark) entfielen dabei auf Deutschland. Gemessen am Bruttosozialprodukt, liegt der deutsche Markt in Europa damit lediglich an zehnter Stelle.  

Für Aufsehen sorgte zuletzt die New Yorker Investmentgesellschaft Clayton, Odewald und seine Partner haben den Großhändler von Baustoffen, Sanitärprodukten und Heizungsanlagen (3000 Mitarbeiter, 1,7 Milliarden Mark Umsatz) inzwischen unter das Dach der neugegründeten CDRB Holding AG eingegliedert. 50 Millionen Mark Umsatz haben die Amerikaner seit Juni 1998 zugekauft. Bis 2003 soll der Umsatz verdreifacht werden und das Unternehmen börsenreif sein. Die Anforderungen der Amerikaner sind für deutsche Verhältnisse enorm. 45 Prozent Rendite jährlich haben CDR Anleger in den vergangenen 20 Jahren eingestrichen,

 

"Aber die Amerikaner müssen umdenken", glaubt Alpha-Vorstand Schlytter-Henrichsen. Mit Radikalmethoden werden Beteiligungsgesellschaften wie Kohlberg Kravis Roberts (KKR), die in den achtziger Jahren US-Unternehmen zerschlugen und die Filetstücke zu horrenden Preisen verkauften, nach Einschätzung von Schlytter-Henrichsen keinen Erfolg haben. Rund drei Milliarden Dollar (3,4 Milliarden €) will KKR in Europa investieren, aber ein erster Versuch, die Hoechst‑Töchter Herberts zu übernehmen, scheiterte prompt. Vor allem der radikale Abbau von Arbeitsplätzen, eines der KKR-Rezepte, ist hierzulande nur schwer durchzusetzen.

 

Schlussfolgerung von Schlytter-Henrichsen: "Es wird einen Kompromiss zwischen deutscher und amerikanischer Kultur geben müssen."


Dienstleistungsangebot zur Erlangung von Krediten/Fördermittel/Risikokapital            

 by Ehrenamtlicher kommissarischer Geschäftsführer Dirk Hansen:

Ø           Präsentation Ihres Unternehmensprofils.

Ø           Hervorhebung der eigenen persönlichen und fachlichen Qationen.

Ø           Formulierung Ihrer Gründungsidee.

Ø           Darstellung von Marktchancen.

Ø           Konzeptionelle Einbindung der Standort - und Rechtsformwahl.

Ø            Gestaltung notwendiger Einzelpläne: Investitionsplan, Umsatz-und Erfolgsplan, Finanzierungsplan, Kapitaldienstplan.  

 

Ø           Finanzierungshilfen durch Sonderabschreibungen.

Ø           Zusammenfassung einzelner Gründungsbausteine zu einem in sich schlüssigen Gesamtkonzept.  

 

Ø           Entwurf von Geschäftspapieren mit Identity.

Ø           Das Seminar macht Gründer und Jungunternehmer in der Aufbauphase mit dem Einsatz staatlicher Darlehen und Bürgschaften vertraut und versetzt sie in die Lage, das Antragsverfahren abzuwickeln.

 


Weitere Veröffentlichungen   (Liste nicht vollständig)

I.  Hansen`s News:  

Firmengründungen in Luxemburg

(8/1999, 112 S.)

Amerikanische Aktiengesellschaft  -  Firmengründung in USA

(4/1999, 69 S.)

Rahmenbedingungen der Eigenkapitalfindung  

(2/1999168 S.)

Neues Konzept für Spannungswandler (DC/DC Wandler statt Reihenschaltung

(1999, 4 S.)

Dezentrale Stromerzeugung  -  Strom aus der Gasflasche

(1999 4 S.)

Maßgeschneiderte Energiekonzepte für die Baubranche

(199/2000 2 S.)

Brennstoffzelle für portable Anwendung im Bereich der 4C Anwendungen (Computer, Cellular Phones, CamCorder, Cordless Tools)

(2000 4 S.)

Brennstoffzellen für mobile Anwendung mit integriertem Spannungswandler.

(2/2000, 6 S.)

Industrierelevante Solarzellen.

(3/2000, 3 S.)

PV-Handy  -  Telefonieren mit der Sonne

(4/2000, 1 S.)

Yacht und Finanzierung

(1995/2000 98 S.)

Die Kleine Aktiengesellschaft

(199/2000, 112 S.)

Mit klassischen Werten Vermögen bilden: “Haushaltserfassung, Analysen und Computergestützte Anlagen-Vorschläge

(3/2000, 33 S.)

Das Online-Lexikon im Taschenformat – Kompakt und verständlich; Interaktiv,

(3.000 Stichwörter

Marketing und Kommunikations-Management im Internet

(10/1999, 140 S.)

Billig-Einkauf leichtgemacht  Schnäppchen im Internet (Interaktiv)

(6/99/2000,34 S.)

Mysterie-Shops Geschäftskonzept vollständig erstellt

(8/00 78 S.)


II. Hansen`s Geschäftsideen:

Kauf und Verchartern von Yachten

(11/1999 60 S.)

Brennstoffzellen (1999/2000, 45 S.)

(67 S.)

Elektro-Mechanischer Schiffsantrieb 

(87 S.)

Wie finanziere ich eine Millionen-Yacht – ohne Eigenkapital (Kommanditkapital)

(66 S.)

Suchmaschinen des Internet, Nutzen – aber richtig

(22 S.)

Timesharing – aber richtig (1995/2000),

(160 S.)

U. S. Corporation Services (Firmengründung in den USA)

(65 S.)

U. S. Corporation Services (Dominikanische Republik Investitionen)

(87 S.)

Agenturgründung für Internet-Services;

(56 S Interaktiv)

Webdesign und Informationsbrokerage

(87 S.) interaktiv


III.  Bankfähige Geschäftskonzepte 

      erstellt  by Ehrenamtlicher kommissarischer Geschäftsführer Dirk Hansen:
 

Projekt Kapitalgesellschaft für Personalleasing

€ 0,5 Mio

Luxusschoner CORADINA, Finanzierung einer Luxusyacht 

€ 5,4 Mio

Trinkwasser-Aufbereiter Tragbare Trinkwassergewinnungsanlage

€ 3,5 Mio

Marina Bay Islands, Bau einer Werft, Marina, Hotelanlage mit div. Freizeiteinrichtungen

€ 4,0 Mio

Marina Oderberg Marina, Gaststätte, Pension

€ 0,7 Mio

MY.  ELEGANTÈ, Betrieb einer 40m Motoryacht

€ 4,8 Mio

Catch the wave, Seesafari, Florida

€ 8,4 Mio

CATA RINA, Betrieb Catamaran 60m, Swinger Club und Großraum Discothek

€ 12,0 Mio

Operation Pacific, Schatzsuche

€ 10,0 Mio

Luftfahrtechnisches Gesamtunternehmen, Klein-Flugzeugbau

€ 0,8 Mio

Stella Maris, Paradies Development ltd. Marina (1999/2000, 98 S.)

€ 12,3 Mio

W. Medical Inc. Medikamentenservice(1998, 112 S)

€ 4,5 Mio

Segelyacht Jasmin (199, 67 S.)

€ 2,3 Mio

Portable Trinkwasser-Gewinnung (89 S.)

€ 5,6 Mio

@gentur für Internetservices


 

 

 

Bücher rund um das Internet, zB. "Alles Kostenlose im Internet" 230 Seiten 48,50 E
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ehrenamtlicher kommissarischer Geschäftsführer des KCC, Webmaster Impressum

Yachtsachverständiger

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