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Trends - Tipps - Geschäftsideen
Inhalt:
- Private Arbeitsvermittlung: Jobsuche auf niederländisch!
- Internet-Portal: Hilfe beim Umzug!
- Werbe-Idee: Postkarten-CDs
- Sozialversicherung: Krankenkassenmeldung per E-Mail
- Recht: Steueroase Internet
- Produktidee: Radkappen mit Uni-Werbung
Private Arbeitsvermittlung: Jobsuche auf niederländisch
Wer auf dem internationalen Parkett Erfolg haben will, braucht
Mitarbeiter, die mit den unterschiedlichen Kulturen und Sprachen
vertraut sind. Die niederländische Agentur Undutchables hat diesen
Trend erkannt: Sie ist auf die Vermittlung ausländischer
Arbeitnehmer spezialisiert. Das in Amstelveen beheimatete
Unternehmen vermittelt sowohl Zeitarbeitsjobs als auch
Festanstellungen bei niederländischen Unternehmen. Zu den Kunden
gehören große Namen wie Modehersteller Tommy Hilfiger Europe,
Internet-Spezialist Cisco, der Kurierdienst DHL sowie Nike Europe.
Bewerber können ihren Lebenslauf per E-Mail an das Unternehmen
senden oder ihn in einem der sechs Undutchables-Büros abgeben.
www.undutchables.nl
Internet-Portal: Hilfe beim Umzug
Ein Umzug bringt jede Menge Papierkram mit sich. Zu den lästigsten
Aufgaben gehört das Thema Ab- und Ummelden. Behörden,
Energieversorger oder Telekom – wer all die Unternehmen
benachrichtigen will, die die neue Adresse erfahren sollen, hat jede
Menge zu tun. Diese Arbeit übernimmt nun das Internetportal
ich-zieh-um.de. Der für den Umziehenden kostenlose Service sendet
Mails mit der neuen Adresse an Firmen, mit denen der Kunde in
Verbindung steht. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn die
Unternehmen Partner bei ich-zieh-um.de sind. Derzeit sind das rund
300 Versicherungen, Sparkassen, Versandhändler, Energieversorger,
Telekommunikations- und Internet-Provider in den Regionalzentren
Hamburg, Berlin, Ruhrgebiet und Saarbrücken. Für das Aufnehmen ins
Firmenverzeichnis bezahlen diese Unternehmen nichts, pro
weitergeleitete Neuadresse wird eine Gebühr von 1 € fällig.
www.ich-zieh-um.de
Werbe-Idee: Postkarten-CDs
Das Berliner Jungunternehmen me4dia hat vor wenigen Wochen ein neues
Produkt vorgestellt: eine Postkarte mit integrierter CD. Die Gründer
Thorsten
Irgang, Frank-Kerim Reinicke und Timur Walter sehen ihr
Produkt als Verbindung von persönlichem Gruß und elektronischer
Information. Jede der Silberscheiben hat eine Speicherkapazität von
200 MB, das entspricht einem Kurzfilm von 20 Minuten oder 1.000
Bildern. Ideal, so
Reinicke, seien die Postkarten für
Direktmarketingunternehmen. Die Mindestabnahmemenge liegt bei 1.000
Stück. Bei einer Auflage von 10.000 kostet eine Karte mit Moosgummi
1,317 €, ohne Moosgummi 1,193 €. www.me4dia.de
Sozialversicherung: Krankenkassenmeldung per E-Mail
Seit diesem Jahr können Arbeitgeber die Meldungen zur
Sozialversicherung auch per E-Mail an die Krankenkassen
weiterleiten. Dies vereinfacht die Lohnabrechnung beträchtlich, vor
allem für kleinere Firmen und Freiberufler. Wer sich an der
E-Mail-Meldung beteiligen will, muss einen Antrag stellen und ein
gültiges Zertifikat eines so genannten Trust Centers besitzen. Damit
kann er sich bei jedem elektronischen Austausch legitimieren. Nähere
Informationen zu dem neuen Übermittlungsverfahren, die erforderliche
Gratis-Software sowie ein Anmeldeformular unter KCC
Recht: Steueroase Internet
Das Finanzgericht Schleswig bestätigt ein cleveres Steuersparmodell:
Internet-Server in der Schweiz. Der Rechner gilt nach dem Doppelbesteuerungsabkommen als Betriebsstätte – mit der angenehmen
Folge, dass alle über den Server erzielten Gewinne (etwa durch kostenpflichtigen
Software-Download) nicht in Deutschland, sondern
in der günstigeren Schweiz besteuert werden. Die Finanzrichter stellten sich mit ihrem Urteil auf die Seite eines betroffenen
Unternehmers. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, doch sind sich die meisten Steuerexperten einig, dass es auch der
Bundesfinanzhof (BFH) bestätigen wird. Finanzgericht Schleswig
Az.: II 1224/97
Produktidee: Radkappen mit Uni-Werbung
Amerikanische Studenten sind stolz auf ihre Unis und zeigen das auch gerne aller Welt. Nach T-Shirts, Aufklebern oder Fahnen gibt es die
Logos verschiedener Unis und ihrer Footballteams nun auch auf Auto-Radkappen. Das in Florida beheimatete Unternehmen Clever Covers
hat sich auf die Herstellung der bunten Scheiben spezialisiert. Wer keine Affinität zu einer der angebotenen Universitäten hat, kann auf
die mit Flagge und dem Schriftzug „God bless America“ versehenen
patriotischen Radkappen zurückgreifen. Der Preis liegt bei (67,87 €) für einen Vierersatz nebst Zubehör.
Marketing-Idee: Garantiert passend
Wieder einmal macht der Bekleidungsversender Land’s End durch
originellen Service von sich reden: Über die Webseite des
Unternehmens können Mann und Frau jetzt „maßgeschneiderte“ Hosen
bestellen. Neben den üblichen Maßen gibt der Besteller zusätzlich
Körpergewicht und -größe sowie die Schuhgröße an und beantwortet
einige Fragen zur eigenen Körperform. Innerhalb von vier Wochen
bekommt er dann seine maßgeschneiderte Hose nach Hause geliefert.
Kostenpunkt: 54 $ (62 €). Die von dem Kunden eingegebenen Daten werden bei Land’s End mit einer Datenbank von mehreren Millionen
Menschen verglichen. Sollten die Hosen nicht 100-prozentig passen, kann der Kunde die Angaben auf der Webseite korrigieren und neu
bestellen. Die erste virtuell angepasste Hose kann sogar
zurückgegeben werden. Land’s End verkauft diese Waren dann in seinen
Outlet-Geschäften.
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