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Betrügerischer SPAM - Domain-Inhaber
aufgepaßt!!!!
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Domain-Inhaber, insbesondere von .com/.net/.org und
biz-Domains, sind des öfteren Empfänger von
betrügerischen SPAM-Mails. Neben dem immerwährenden
Klassiker der sogenannten "Nigeria Connection"
gibt
es immer neue ausgefeilte Methoden:
So berichtete der Newsletter von Domain-Recht.de von
Mails, die .biz-Domain-Inhaber erhalten, in denen sie
an die Verlängerung der Registrierung erinnert werden.
Ferner wird ein Angebot für eine mehrjährige
Registrierung unterbreitet. Diese ".biz renewal
Mail"
ist allerdings nur Spam, der jedoch zu Unsicherheiten
bei .biz-Inhabern führen kann. Dort heißt es "Your
domain (...) .BIZ is due for renewal shortly (...)
IMPORTANT: FAILURE TO RENEW YOUR DOMAIN BEFORE ITS EXPIRY
DATE WILL RESULT IN LOSS OF SERVICE." Entsprechende
Mails
(der Versender ist domainrenewals.biz) sollten deshalb
einfach ignoriert werden - Domains bei deutschen Providern
wie der 1&1 Internet AG oder der United Domains AG sind
sicher und müssen grundsätzlich nicht "erneuert"
werden.
Genauso wenig Beachtung sollten Mails von den diversen
"Marken" der Eleview International Inc. (USA)
finden.
Diese Firma schreibt unter den Namen allfordomains.com,
domains.profit.com, everydayincome.com und softforces.com
Domain-Inhaber an und gaukelt vor, einen Interessenten für
die Domain zu haben. Einziger Haken ist ein Gutachten, das
vorher bei eben diesem Unternehmen bestellt werden muß.
Ebenfalls äußerst fragwürdig sind die Machenschaften
eines
Spammers, der die Domain wsps.de bewirbt. Er gibt vor, ein
Vertreter und Tochterunternehmen der laut schwedischem
Handelsregister
nicht existierenden Atiebolag-AG aus Schweden zu sein.
Unter der Düsseldorfer Telefonnummer meldete sich bei
unseren
Recherchen nur ein Anrufbeantworter.
Quelle: Domain-Recht.de, Sedo.de, rsv.se
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(4) E-rakischer Wiederaufbau: Streit um .iq-Domain
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Nachdem sich diverse Firmen über den Zuschlag für den
Wiederaufbau der irakischen Online-Infrastruktur
streiten, hat der britische Provider Onega laut
einem Bericht des IT-Newsdienstes «Wired News»
kürzlich ein neues Nonprofit-Infrastrukturprogramm
namens «CITRI» gegründet.
Mit dessen Hilfe soll das Internet in Irak wieder
aufgebaut werden. Der Plan: Die bisher aufgrund von
US- und UN-Sanktionen auf Eis gelegte «.iq»-Hierarchie,
die offizielle Landesdomain Iraks, soll kommerziell
genutzt werden. Aus dem Verkauf der attraktiven
Adressen könnte sich dann ein neuer Aufbau-Pool
speisen, so die Erwartungen.
Bisher gab es nur einen einzigen Internet-Provider.
Die Internet-Nutzung wurde zudem von dem Regime
strengstens kontrolliert, so dass Zensur und
Sperrung diverser Adressen üblich waren.
Seit Ausbruch des Krieges am Golf sind die
Möglichkeiten zu telefonieren bzw. ins Internet
zu kommen nicht mehr vorhanden.
Bislang gehört die «.iq»-Domain allerdings einer
zwielichtigen Firma aus Texas namens Infocom.
Dieser hatte die Vorläuferorganisation der
Netzregierung ICANN bereits 1997 das technische
Management von «.iq» übertragen. Bevor Onega /
CITRi nur eine «.iq»-Domain verkaufen könnte,
müsste die ICANN Infocom «.iq» erst einmal
entziehen. Dies dürfte sich jedoch nicht als
schwierig erweisen, da die derzeitigen Besitzer
der Firma, die vier Elashi-Brüder, in den USA
wegen der Finanzierung von Terroristen
angeklagt sind.
Weiter zu Warnungen des www.krefeldercomputerclub.de,
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