Reparatur per Installationsmedium

Ist Windows stärker beschädigt, startet oft auch die Wiederherstellungsumgebung nicht mehr – eventuell sehen Sie diesen Hinweis. Versuchen Sie in dem Fall, die Reparaturfunktion durch Drücken der Taste F1 zu starten. Klappt das nicht, starten Sie sie von einem Reparatur- oder Installationsdatenträger ...

Reparatur per Installationsmedium

Startet der PC nicht automatisch vom Reparaturdatenträger, drücken Sie dazu nach dem Einschalten des PCs mehrfach schnell die Bootmenü-Taste. Bei den meisten PCs ist das F8 – bei anderen F2, F9, F10, F11, F12, Alt oder Esc. Wählen Sie im Bootmenü den Eintrag Ihres USB-Sticks oder Ihrer gebrannten DVD und bestätigen Sie die Auswahl per Eingabetaste. Nach dem Start des Installationsmediums klicken Sie auf Weiter.

Reparatur per Installationsmedium

Starten Sie dann aber nicht die Installation von Windows, sondern klicken Sie links unten auf Computerreparaturoptionen. Anschließend führen Sie diese Anleitung ab Schritt 7 durch.

Lässt sich Windows nicht mehr reparieren, verwenden Sie das Setup-Medium zur Neuinstallation des Betriebssystems.

 

Reparatur per Installationsmedium

Ist Windows stärker beschädigt, startet oft auch die Wiederherstellungsumgebung nicht mehr – eventuell sehen Sie diesen Hinweis. Versuchen Sie in dem Fall, die Reparaturfunktion durch Drücken der Taste F1 zu starten. Klappt das nicht, starten Sie sie von einem Reparatur- oder Installationsdatenträger ...

Windows startet nicht

Erscheint beim Start des Computers anstelle von Windows ein solcher Bluescreen? Oder bleibt der Bildschirm einfach schwarz? In diesem Fall drücken Sie die Power-Taste so lange, bis der Computer wieder aus ist. Dann schalten Sie ihn wieder ein ...

Reparatur per Installationsmedium

Erscheint diese Meldung, klicken Sie auf Fertig stellen. Ziehen Sie den USB-Stick ab, oder nehmen Sie die DVD heraus. Damit starten Sie Ihren defekten PC.

Start unterbrechen

Nun unterbrechen Sie den Start von Windows zwei- bis dreimal. Das geht so: Sobald die kreisenden Punkte unter dem Windows- oder Hersteller-Logo erscheinen, drücken Sie die Reset-Taste oder halten den Einschaltknopf gedrückt, bis der PC wieder aus ist. Wiederholen Sie das ein- oder zweimal.

Gegebenenfalls Akku herausnehmen

Dort starten Sie das Gerät, entfernen den Akku und starten den Computer bei eingestöpseltem Stromkabel neu. Bei Anzeige der kreisenden Punkte entfernen Sie das Kabel, stecken es wieder ein und starten den PC neu. Auch hier erscheint nach etwa zwei Wiederholungen der Reparaturmodus.

Automatische Reparatur

Sobald beim Start anstelle der kreisenden Punkte die Meldung "Automatische Reparatur wird vorbereitet" erscheint, lassen Sie den Computer weiterlaufen.

Hinweis: Bei manchen Notebooks, die beim Drücken des Startknopfes in den Ruhestand gehen, gehen Sie abweichend vor ...

Automatische Reparatur

Falls die automatische Reparatur (Bild) nicht mehr von der Festplatte startet, beachten Sie die Hinweise ab Schritt 22. Andernfalls klicken Sie im Startfenster des Reparaturmodus je nach Windows-10-Version auf Erweiterte Optionen oder Erweiterte Reparaturoptionen anzeigen. Erscheinen die Bildschirmhinweise bei Ihnen in englischer Sprache, wählen Sie stattdessen Advanced Options.

Problembehandlung starten

Im folgenden Menü wählen Sie die Option Problembehandlung beziehungsweise Troubleshoot.

Update rückgängig machen

Seit dem Oktober-Update 2018 (Version 1809) lässt sich das letze Windows-Update in der Wiederherstellungsumgebung rückgängig machen. Treten die Startprobleme seit dem letzten Windows-Update auf, klicken Sie daher zuerst auf Updates deinstallieren.

Update-Typ wählen

Wählen Sie die Art des Updates: Bei einem regulären Windows-Update klicken Sie auf Aktuelles Qualitätsupdate deinstallieren. Handelt es sich hingegen um ein großes Upgrade auf eine neue Windows-10-Version, wählen Sie Aktuelles Funktionsupdate deinstallieren. Wählen Sie danach gegebenenfalls das Zielbetriebssystem – in der Regel gibt es nur eines.

Update entfernen

In älteren Versionen der Problembehandlung wählen Sie gegebenenfalls Ihren Windows-Benutzernamen, tippen das Windows-Kennwort ein und klicken auf Fortsetzen. Wählen Sie anschließend Qualitätsupdate deinstallieren beziehungsweise Funktionsupdate deinstallieren, falls zuvor eine neue Windows-10-Version installiert wurde. Tritt das Problem nach Klicks auf Fertig und Fortsetzen nicht mehr auf, ist die Anleitung hier für Sie zu Ende. Andernfalls öffnen Sie die erweiterten Optionen der Problembehandlung erneut.

Damit Windows es nicht gleich neu installiert, spollten Sie das gelöschte Update blockieren.

Starthilfe

Falls Windows weiterhin nicht startet, führen Sie eine Reparatur des Windows-Starts durch. Klicken Sie dazu auf Starthilfe oder Start-up Repair und wählen gegebenenfalls die zu reparierende Windows-Installation.

Diagnose wird ausgeführt

Die Starthilfe versucht nun, Windows zu reparieren. Hat das geklappt, starten Sie den PC neu. Die Anleitung ist dann hier für Sie zu Ende.

Andernfalls klicken Sie unter der folgenden Meldung wieder auf Erweiterte Optionen.

Systemstart reparieren

Hat die Starthilfe nicht geholfen, versuchen Sie eine manuelle Systemstartreparatur. Dazu klicken Sie in den erweiterten Optionen zunächst auf Eingabeaufforderung beziehungsweise Command Prompt.

Systemstart reparieren

In der Eingabeaufforderung tippen Sie den Befehl bootrec /fixmbr ein und bestätigen ihn mit der Eingabetaste. Beachten Sie, dass vor dem Schrägstrich eine Leerstelle steht.

Systemstart reparieren

Geben Sie auf die gleiche Weise die Befehle bootrec /fixboot und bootrec /rebuildbcd ein. Danach schließen Sie das Fenster mit X sowie Herunterfahren und starten den PC neu.

Klappt der Start noch immer nicht, öffnen Sie die Eingabeaufforderung erneut ... 

Systemstart reparieren

... und tippen folgende Kommandos ein (Achten Sie auf die Leerstellen!), jeweils gefolgt von der Eingabetaste:
C:
cd boot
attrib bcd -s -h -r
ren C:\boot\bcd bcd.alt
bootrec /rebuildbcd

Bestätigen Sie die anschließende Frage mit J sowie der Eingabetaste. Danach starten Sie den PC wie im vorigen Schritt neu.

System wiederherstellen

Startet Windows weiterhin nicht, ist die Systemwiederherstellung der nächste Rettungshalm. Zum Start klicken Sie auf System wiederherstellen oder System Restore. Falls eine Fehlermeldung wegen fehlender Systemwiederherstellungspunkte erscheint, kehren Sie mit Abbrechen, Problembehandlung und Erweiterte Optionen zum Reparaturmenü zurück und fahren mit dem nächsten Schritt fort. Andernfalls folgen Sie den Anweisungen, um Ihren PC zurückzusetzen.

Falls Windows dann wieder läuft, ist die Anleitung hier für Sie zu Ende. Andernfalls öffnen Sie die erweiterten Optionen der Problembehandlung erneut.

System-Image wiederherstellen

Haben die bisherigen Reparaturmöglichkeiten nicht gefruchtet? Falls Sie mit Windows eine vollständige Sicherung (Systemabbild) erstellt haben, schließen Sie die entsprechende Festplatte an, klicken danach auf Systemimage-Wiederherstellung oder System Image Recovery – gegebenenfalls versteckt sich die Funktion unter dem Eintrag Weitere Wiederherstellungsoptionen anzeigen. Melden Sie sich gegebenenfalls mit Ihrem Windows-Kennwort an. Folgen Sie dann den Anweisungen, um die Sicherung zurückzuspielen. Dabei verlieren Sie möglicherweise Dateien und Einstellungen, die nach Erstellen der Sicherung geändert wurden. Wird kein Systemabbild gefunden, klicken Sie zweimal auf Abbrechen.

PC zurücksetzen

Hilft auch das Image nicht, ist die PC-Rücksetzung der letzte Strohhalm. Damit stellen Sie den Auslieferungszustand Ihres Computers wieder her, löschen also installierte Programme und Einstellungen. Um den Computer zurückzusetzen, klicken Sie in der Problembehandlung direkt auf Diesen PC zurücksetzen oder Reset your PC.

PC zurücksetzen

Wählen Sie im nächsten Fenster unbedingt die Option Eigene Dateien beibehalten, wenn Ihre persönlichen Daten nicht verloren gehen sollen. Folgen Sie dann den Anweisungen.

Im Anschluss sollte Windows wieder starten, wahrscheinlich haben Sie dann jedoch eine ältere Version. Bringen Sie diese per Update-Funktion auf den aktuellen Stand.

Reparatur per Installationsmedium

Ist Windows stärker beschädigt, startet oft auch die Wiederherstellungsumgebung nicht mehr – eventuell sehen Sie diesen Hinweis. Versuchen Sie in dem Fall, die Reparaturfunktion durch Drücken der Taste F1 zu starten. Klappt das nicht, starten Sie sie von einem Reparatur- oder Installationsdatenträger ...

Reparatur per Installationsmedium

Sie haben keinen Reparatur- oder Installationsdatenträger? In diesem Fall laden Sie an einem anderen PC das kostenlose Media Creation Tool für Windows 10. Nach zwei Klicks auf Download klicken Sie auf Tool jetzt herunterladen, starten das heruntergeladene Programm und bestätigen mit Akzeptieren.

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Im nächsten Fenster wählen Sie die Option Installationsmedien und klicken auf Weiter.

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Falls Sie nicht sicher sind, ob das Windows auf dem havarierten PC eine 64 Bit-Version ist, entfernen Sie im nächsten Fenster den Haken bei "Empfohlene Optionen", klicken auf 64-Bit und anschließend auf Beide. Es folgt ein Klick auf Weiter.

Reparatur per Installationsmedium

Möchten Sie eine Installations-DVD brennen, klicken Sie nun auf ISO-Datei, Weiter und folgen den Anweisungen. Ist die ISO-Datei fertig, klicken Sie auf DVD-Brenner öffnen und Brennen.

Um stattdessen einen Setup-USB-Stick zu erzeugen, stöpseln Sie einen leeren Stick mit wenigstens 8 Gigabyte Kapazität ein, entfernen alle anderen USB-Laufwerke (auch Speicherkarten) und klicken zweimal auf Weiter.

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Erscheint diese Meldung, klicken Sie auf Fertig stellen. Ziehen Sie den USB-Stick ab, oder nehmen Sie die DVD heraus. Damit starten Sie Ihren defekten PC.

 

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